Shanghai Masters Sechzehntelfinale: Offenes Feld nach Djokovics sensationellem Aus
Hurkacz' Zweisatz-Coup stellt das Turnier auf den Kopf, Zverev und Shelton wittern ihre Titelchance.
Die Rolex Shanghai Masters betreten Neuland. Als Hubert Hurkacz am Freitag mit 6:4, 6:3 gegen den viermaligen Champion Novak Djokovic triumphierte, beendete er nicht nur seine persönliche 0-8-Negativserie, sondern sprengte das gesamte Turnier-Tableau.
Hurkacz zeigte eine absolute Aufschlag-Masterclass mit 14 Assen, 84 Prozent gewonnenen Punkten beim ersten Service und keinem einzigen zugelassenen Breakball in 78 Minuten. Für Djokovic forderte der Turniersieg in Peking seinen Tribut in Form von 26 leichten Fehlern und seinem frühesten Ausscheiden in Shanghai überhaupt.
Durch das Aus des Top-Favoriten in der unteren Hälfte wittern die Verfolger ihre Chance. Hurkacz trifft nun auf Arthur Rinderknech. US-Star Ben Shelton hat nach seinem Sieg über Altmaier beste Chancen aufs Halbfinale. In der oberen Hälfte bleibt Alexander Zverev nach seinem Erfolg über Wu der Top-Gesetzte.
Zudem sorgen Überraschungsmänner wie der 19-jährige japanische Qualifikant Rei Sakamoto für Furore, der Rublev glatt ausschaltete. Unter dem Magnoliendach der Qizhong Arena greifen nun alle nach dem prestigeträchtigen Masters-Titel.
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